Landesversammlung der Deutschen in Böhmen, Mähren und Schlesien

Ifa ohne cmyk

Institut für internationale Bildung

Aktuelle Seite: PlanspielEntstehung

Vorgespräche

Holger-Michael Arndt und Alexander Burka

Die Erstellung eines – auf der polnischen Vorlage aufbauenden, aber doch den spezifischen Gegebenheiten in Tschechien Rechnung tragenden Planspiel-Szenarios wurde von CIVIC – Institut für Internationale Bildung übernommen, das bereits auf eine lange Zusammenarbeit mit dem ifa und auf eine große Erfahrung im Planspielsektor zurückgreifen kann. RA Holger-Michael Arndt und Dr. Alexander Burka war es besonders wichtig, intensive Gespräche mit Angehörigen der deutschen Minderheit zu führen.

Im Januar und Februar 2013 kamen engagierte Vertreter der Verbände aus verschiedenen Regionen Tschechiens zu Vorgesprächen in den Räumen der Landesversammlung zusammen. An beiden Terminen waren die Lebensgeschichten der Anwesenden und ihrer Familien Ausgangspunkt für Fragen und Gespräche.

Dabei kristallisierten sich die drei Themen heraus, die nun die Leitmotive des Planspielszenarios bilden: der Generationenwechsel und die Möglichkeiten alle Generationen einzubeziehen, das Leben in der tschechischen Mehrheitsgesellschaft sowie die Vermittlung von Deutsch als Mutersprache in den Strukturen der Minderheit. In kleinen Gruppen wurden diese Themen ausgearbeitet und bilden nun das Fundament des Planspiels „Frau Deutschmannová, wie konnte denn das passieren?!“.

Alle diese Anregungen, Anekdoten und Stereotype flossen in das Planspiel. Nur dadurch ist es möglich, dass das Szenario der Realität glaubwürdig nahekommt.

Präsentation der KleingruppenTeilnehmer im Gespräch

 

erster Testdurchlauf

alle Teilnehmer des ersten Planspiels

 Pressekonferenz während des Planspiels  harte Verhandlungen

Nach der Ausarbeitung der Materialien wurden diese wiederum auf ihre Realitätsnähe und Spielbarkeit getestet. Dazu diente das erste offizielle Planspiel, das vom 28. bis 30. Juni 2013 in Prag stattfand. Stolz konnte die LV Teilnehmer aus allen Generationen – vor allem Junge und Ältere – begrüßen. Damit war bereits das erste Ziel des Projekts – die Generationen zusammenzubringen – erreicht. Die Stimmung war sehr gut und alle Teilnehmer konnten ihre anfängliche Skepsis gegenüber der unbekannten Methode ablegen. Zum Schluss waren alle begeistert.

Besondere Freude bereiten Teilnehmeraussagen, wie "Ich habe über dieses Planspiel meine Erdbeermarmelade ganz vergessen, aber das macht mir gar nichts aus."

Herzlichen Dank an die Teilnehmer des ersten Durchlaufs. Gerne können Sie auch am zweiten Durchlauf teilnehmen!

 

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